4. März 2015

Me-Made-Mittwoch 04. März 2015 - Farbiger Protest
Me-Made-Outfit March, 4 2015 - Colourful Protest

                                            
Rock/skirt: selbstgenäht Schnitt 106 Burdastyle Mai 2012/ 
me-made pattern no. 106 Burdastyle May 2012
Pullover/sweater: Zara
Tasche/bag: Liebeskind
Stiefeletten/booties: Lazzarini

Winter und Schnee sind ja ganz schön im Dezember, so um Weihnachten rum, aber jetzt reicht es auch langsam mal wieder. Um den Winter zu trotzen und als Vorfreude auf den Frühling, trage ich heute ein extra-farbiges Outfit. Für diesen Job kam natürlich nur meine florale Farbexplosion in Form eines Rockes in Frage. Auch meine Nähpläne drehen sich im Moment nur um den Frühling, auch wenn es wohl noch ein bisschen dauert, bis ich meine Frühlingsgarderobe wirklich tragen kann. Und was macht ihr um gegen den Winter zu protestieren? Habt ihr schon angefangen für den Frühling zu nähen? Mehr Winter- und vielleicht auch andere Protestoutfits gibt es heute wieder beim Me-Made-Mittwoch.

3. März 2015

Behind the Seams: Rückblick Februar 2015
Behind the Seams: Review February 2015

Der Februar ist wie im Flug vergangen, das liegt wohl vor allem daran, dass ich im Februar viel unterwegs war. Ein bisschen zum Nähen bin ich auch gekommen, allerdings komme ich zur Zeit gefühlt nur sehr langsam voran, dabei habe ich doch noch so viele Ideen, die genäht werden wollen. Geht euch ja mit Sicherheit nicht anders. Genäht habe ich den Rock mit Münzdruck, für den es auch eine Anleitung für die Konstruktion des Formbundes gab. Im Februar konnte ich auch endlich den mintfarbenen Mantel fertignähen, den ich bereits Anfang Januar begonnen habe. Hier einmal der Zwischenstand und dann der fertige Mantel.
Auch im Februar habe ich wieder am Me-Made-Mittwoch teilgenommen und die folgenden Outfits gezeigt, einfach auf das jeweilige Bild klicken und ihr gelangt zum dazugehörigen Blogpost.
Im meinem Leben neben dem Nähen, war ich im Februar viel auf Reisen. Mitte des Monats ging es für eine Geschäftsreise wieder nach Nordfrankreich. Solche Geschäftsreisen machen immer viel Spaß und sorgen für eine willkommene Abwechslung zum normalen Büroalltag und dann wird man in Frankreich ja auch immer mit sehr leckerem Essen verköstigt. Trotzdem habe ich mich wieder auf den Heimflug gefreut, denn anstrengend ist es am Ende ja schon. Danach habe ich ein verlängertes Wochenende in Salzburg verbracht. Wir hatten wunderbares Wetter und konnten so einiges von dieser schönen Stadt sehen. Meine Reisetipps habe ich hier für euch zusammengeschrieben.
Im Februar bin ich ganz ohne Stoffeinkauf ausgekommen. Meine Stoffstatistik für 2015 zeigt bis jetzt einen Stoffverbrauch von 5 m und nur 3 neue Meter Stoff wurden eingekauft. Somit ist mein Stoffvorrat in diesem Jahr um 2 m geschrumpft, nicht viel, aber immerhin. Auch im Februar habe ich einige interessante Links für euch gesammelt:

  •  Das teure Marken nicht unbedingt besser hergestellt werden, als Billigmarken, haben wir sicher alle schon geahnt. Die Doku "Edelmarken zum Hungerlohn" bestätigt das leider. Da entscheiden wir doch lieber selber über die Arbeitsbedingungen und nähen unsere Mode einfach selber, oder?
  • Findet ihr auch, dass Kleidung immer mehr an Wert verliert und leider auch immer weniger wertgeschätzt wird? Diese Berechnung, bei der der Arbeitsaufwand für ein Hemd im Mittelalter in die heutige Zeit umgerechnet wird, bestätigt das leider. Denn sonst würde eben dieses Hemd 3.500 $ kosten. Das macht auf jeden Fall nachdenklich.
  • Im Februar schien sich auf vielen Blogs alles um die Spring Essentials, also eine Capsule Wardrobe für den Frühling, zu drehen. Den Anfang könnt ihr bei ellepuls nachlesen, sowie der Plan für die Termine auf anderen Blogs. Ich finde es sehr spannend den Weg zur persönlichen Capsule Wardrobe auf den utnerschiedlichen Blogs zu verfolgen, denn jeder hat einen ganz eigenen Ansatz. Da bekommt man richtig Lust sich eine eigene Capsule Wardrobe zusammenzustellen.
  • Im Rahmen der Spring Essentials hat gegenwindundglitzerkram einen praktischen Nähplaner entwickelt, den ihr hier als PDF downloaden könnt.
 Und wie war euer Februar?

1. März 2015

Reisetipps - Salzburg

Auch wenn dieser Blog vor allem ein Nähblog ist und auch bleiben wird, so wollte ich doch die Erfahrungen meines Kurztripps nach Salzburg mit euch teilen. Da die Planung eines Kurztripps doch einiges an Zeit frisst, schließlich möchte man so viel wie möglich in die begrenzte Zeit packen, helfen meine Reisetipps vielleicht der einen oder anderen unter euch, die auch einen Trip nach Salzburg plant. Da in Salzburg alle Sehenswürdigkeiten recht nah beieinander liegen, kann man die Stadt gut zu Fuß erkunden. Hier sind die Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigt haben. Natürlich gibt es noch viel mehr, das wir nicht geschafft haben, z.B. das Geburtshaus oder Wohnhaus von Mozart. Aber da Salzburg nur etwas über 3 Stunden von uns entfernt ist, kann man ja noch mal wiederkommen.
  • Festung Hohensalzburg - Um zur Festung Hohensalzburg zu gelangen, kann man entweder den etwas steilen Fußweg nehmen oder die Festungsbahn. Oben angekommen, kann man gut einen Nachmittag mit dem Erkunden der Festung verbringen. Von dem Aussichtsturm hat man übrigens einen sehr schönen Blick auf die Stadt, siehe unten.
  • Salzburger Dom - Den Dom kann man ganz ohne Eintritt besichtigen, Spenden werden jedoch erbeten. Da ich kein großer Fan von Kirchen bin, hat mir ein kurzer Rundgang durch den Dom völlig ausgereicht.
  • Schloss Mirabell mit Garten - Im Schloss Mirabell ist mittlerweile die Stadtverwaltung untergebracht. Deshalb kann das Schloss auch nur Montag-Freitag von innen besichtigt werden. Wir waren natürlich an einem Samstag da, entschädigt haben uns aber die schönen Gärten, die sicher im Frühjahr/Sommer noch viel schöner sind. Außerdem kann man noch eine kleine Orangerie im Garten besichtigen.
  • Mönchsberg - Auf den Mönchsberg kommt man entweder zu Fuß oder mit dem Mönchsberglift, das ist wirklich ein Aufzug, der in den Berg gehauen wurde. Leider ist er nicht aus Glas, so dass man keinen Unterschied zu einem normalen Aufzug entdecken kann. Auf dem Mönchsberg gibt es auch das Museum der Moderne, das wir allerdings nicht besucht haben. Außerdem kann man den Berg mit Befestigungsanlagen erkunden und die schöne Aussicht auf die Festung Hohensalzburg und die Berge genießen, siehe unten.
  • Salzburgmuseum - Im obersten Stock befindet sich eine Dauerausstellung über die Geschichte Salzburgs. In den Stockwerken darunter befinden sich wechselnde Ausstellungen. Als wir da waren gab es eine sehr interessante Ausstellung zu dem Thema "Salzburg und der Erste Weltkrieg". Allerdings hätten wir uns besser zuerst die Ausstellung über Salzburg angeschaut, da man nach der Ausstellung über den Ersten Weltkrieg etwas mitgenommen und nicht mehr ganz aufnahmefähig ist. Das Panoramamuseum, das sich gleich nebenan befindet, hat sich leider nicht so gelohnt.
  • Kapuzinerberg - Ein weiterer Berg auf den man steigen kann um einen schönen Ausblick auf Salzburg zu haben, siehe unten. Um den kompletten Berg und die vielen Wanderwege zu erkunden, sollte man sich aber Zeit nehmen. Man kann auf dem Berg sicherlich einen halben Tag verbringen, da wir am Ende unseres Besichtigunstages auf dem Berg waren, konnten wir nur einen kleinen Teil sehen.
  • Schloss Hellbrunn - Leider macht das Schloss erst Ende März auf, daher konnte ich es dieses Mal nicht besichtigen. Das Schloss ist etwas außerhalb von Salzburg gelegen, nach den schönen Fotos online zu schließen, dürfte sich aber ein Besuch mehr als lohnen.
Bei so einem anstrengenden Kurztrip, darf natürlich das Essen und Trinken nicht zu kurz kommen. Deshalb hier ein paar Empfehlungen von mir:
  • Café Tomaselli - Das Café Tomaselli ist das älteste Kaffeehaus Salzburgs. Da Salzburg ja für seine Kaffeehäuser bekannt ist, haben wir möglichst oft Halt gemacht und uns einen Kaffee oder etwas Süßes gegöhnt. Den besten Kaffee gab es aber mit Abstand im Café Tomaselli. Auch die Tortenfrau, die von Tisch zu Tisch geht mit vielen Köstlichkeiten ist ein Hingucker, wie auch das nostalgische Ambiente.
  • Café & Konditorei Fürst - Hier bekommt man die Originalmozartkugeln.
  • Dachterrasse Hotel Stein - Von der Dachterrasse des Hotels Stein hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Hier kann man tagsüber ganz entspannt einen leckeren Apfelstrudel genießen. abends wird die Terrasse zur Lounge.
  • Stadtalm - Die Stadtalm liegt auf dem Mönchsberg. Nach dem Aufstieg kann man sich hier mit typischen österreichischen Spezialitäten belohnen und die Aussicht auf die Berge genießen.
  • Hangar 7 - Der Hangar 7 liegt am Salzburger Flughafen. Das Gebäude wurde von dem Red Bull Besitzer errichtet und beinhaltet Restaurants und Bars. Im Erdgeschoss gibt es eine Sammlung an historischen Flugzeugen. Das komplette gläserne ist imposant und einen Besuch wert. Die Bar Mayday ist perfekt um einen anstrengenden Sightseeingtag ausklingen zu lassen.
Da ich mit keinem Nähnerd unterwegs war, wollte ich nicht das volle Nähnerdprogramm durchziehen und habe deshalb auf den Besuch von einem oder mehreren Stoffgeschäften verzichtet. Hier habe ich trotzdem mal ein paar Geschäfte rausgesucht, auch wenn ich keine Bewertung abgeben kann.
Ich hoffe, ihr findet diese Tipss hilfreich. Falls ihr noch mehr Tipps zu Salzburg habt, könnt ihr mir die gerne in den Kommentaren hinterlassen, denn es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich Salzburg besucht habe.

28. Februar 2015

Mintfarbener Mantel oder was lange währt, wird endlich gut
Mint coat or slow and steady wins the race

Danke erst einmal für eure lieben Kommentare für meinen mintfarbenen Mantel am Me-Made-Mittwoch! Mit dem Mantel verbindet mich, ehrlich gesagt, so ein bisschen eine Hass-Liebe. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht habe, um ihn zu nähen. Allerdings habe ich mich beim ersten Tragetest sehr wohl darin gefühlt und bis jetzt auch nur positives Feedback von meiner Umwelt erhalten. Der Mantel und ich müssen uns wohl erst aneinander gewöhnen, aber nun mehr über den Schnitt:
Schnitt/pattern: Für den Mantel habe ich den Schnitt 111 aus der Burdastyle von November 2014. For the coat I used pattern 111 from the November 2014 issue of Burdastyle.

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Recht schwierig, die 3 Punkte-Bewertung von Burdastyle finde ich passend für den Mantel. Relatively difficult, the 3 points rating of Burdastyle matches its difficulty.
Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Am Ende habe ich fast 2 Monate für den Mantel gebraucht, zwischendrin habe ich mich aber mit dem Nähen von Röcken abgelenkt. Insgesamt habe ich etwa 4 Wochenenden gebraucht, an denen ich nur an dem Mantel gearbeitet habe. In the end, it took me almost 2 months to sew this coat, but I distracted myself in between by sewing several skirts. Altogether, I've been spending 4 weekends with sewing it.
Schnittmodifikation/pattern modification: Den Mantel habe ich um 15 cm gekürzt, was vor allem daran lag, dass ich zu wenig Stoff hatte. Außerdem habe ich den Schlitz hinten weggelassen. I shortened the coat by 15 cm, which was mainly due to the fact that I did not have enough fabric. In addition, I omitted the slit in the back.
Fazit/conclusion: Der Schnitt ist durch den breiten Kragen ungewöhnlich und ein kleiner Hingucker. Von dem Schnitt gibt es übrigens auch eine schöne Jackenvariante. Allerdings ist er durch den großen Ausschnitt für den Winter nicht so geeignet und ohne dicken Schal würde man schon sehr frieren. Macht also optisch was her, ist für den Alltag aber nicht so geeignet. Deshalb und weil der Schnitt schon sehr auffällig ist, würde ich keinen zweite Variante egal ob Mantel oder Jacke von dem Schnitt nähen. The large collar is very unique and a real eyecatcher. By the way, the pattern also has a very pretty jacket variation. However, through the wide neckline this coat is not really made for winter and one would get quite cold without a thick scarf. The result is quite a looker but also not really made for everyday life. Because of this and as the pattern is quite noticeable, I would neither sew another coat nor jacket variation from this pattern

25. Februar 2015

Me-Made-Mittwoch 25. Februar 2015 - Im selbstgenähten mintfarbenen Mantel
Me-Made-Outfit February 25, 2015 - With a Selfmade Mint Coat

                                            
Mantel/coat: selbstgenäht Schnitt 111 Burdastyle November 2014/ 
me-made pattern no. 111 Burdastyle November 2014
Pullover/sweater: Mango
Jeans: Zara
Strickmütze/knit hat: C & A
Schlauchschal/loop scarf: Seeberger
Tasche/bag: Zara
Stiefeletten/booties: Ash (2nd Hand)

Diejenigen von euch, die mir über Instagram folgen, haben ja vielleicht schon mitbekommen, dass ich das letzte Wochenende im malerischen Salzburg verbracht habe. Die schöne Kulisse wurde daher gleich mal genutzt um Bilder von meinem neuen mintfarbenen Mantel zu machen. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt und so sind eine Vielzahl an, meiner Meinung nach, wirklich schönen Bildern entstanden. Jetzt muss ich nur noch jedes Wochenende einen Kurztrip einlegen und es gibt jede Woche so schöne Bilder ;) Das Nähen des Mantels hat sich wirklich hingezogen, da ich aber Salzburg als meine eigene Deadline gesetzt hatte, ist er dann doch rechtzeitig fertiggeworden. Damit dieser Post nicht noch ausführlicher wird, folgt die Schnittmusterbesprechung dieses Mal im Nachgang. Mal schauen, ob es beim heutigen Me-Made-Mittwoch viele neue Me-Mades oder doch eher heißgeliebte ältere Teile zu sehen gibt.

Those of you that follow me on Instagram, might have already seen, that I spent last weekend in picturesque Salzburg. I could use this beautiful backdrop to take pictures of my new mint coat. Luckily, the weather cooperated and so we could snap a couple of, in my opinion, very beautiful pictures. Now I just need to spend each weekend in a different city and you will see such gorgeous pictures every week ;) The sewing of the coat took a long time, but I set the weekend in Salzburg as my personal deadline and was thus able to finish it on time. Therefore, this post does not get much longer than it already is, I will do the pattern review in a different post. More Me-Made outfits can be found on the Me-Made-Mittwoch blog today.