18. März 2015

Me-Made-Mittwoch 18. März 2015 - Lange Weste casual gestylt
Me-Made-Outfit March 18, 2015 - Long vest casual style

                                            
Mantel/coat: selbstgenäht Schnitt 111 Burdastyle April 2013, hier gebloggt/ 
me-made pattern no. 111 Burdastyle April 2013, blogged here
Streifenshirt/striped longsleeve: selbstgenäht Schnitt 112 Burda Februar 2010, hier gebloggt/  
me-made pattern 112 Burda February 2010, blogged here
Schwarze Jeans/black jeans: Zara
Ringe/rings: Six
Ohrringe/earrings: H & M
Tasche/bag: Zara
Stiefeletten/booties: Hallhuber

Ich liebe meinen Job, denn jeden Tag kann ich tragen wozu ich gerade Lust und Laune habe. Am Anfang der Woche war mir eher nach casual und so habe ich meine neue lange Weste mit meinem heißgeliebten Streifenshirt und löchrigen Jeans kombiniert, was ja in vielen Büros ein absolutes No-Go wäre. Demnächst habe ich noch ein wichtiges Meeting und auch ohne Dresscode, möchte ich dann doch eher seriös rüberkommen, deshalb werde ich die Weste dafür einfach klassischer kombinieren mit weißer Bluse und schwarzer Stoffhose. Auch wenn die Weste gerade erst fertiggestellt wurde, so bin ich schon ganz verliebt in sie und würde sie am liebsten ständig tragen. An Outfitideen mangelt es mir bisher noch nicht und ich bin überrascht, wie vielfältig sie kombiniert werden kann. Wie sieht es bei euch im Job aus? Gibt es einen Dresscode oder könnt ihr euch auch ganz nach Lust und Laune kleiden? Noch mehr alltagstaugliche Me-Made-Outfits gibt es heute wieder auf dem Me-Made-Mittwoch-Blog zu sehen.

I love my job, because I can wear whatever I feel like that day. At the beginning of this week, I felt like wearing something casual and thus combined my new long vest with my beloved striped shirt and distressed black jeans, which would be an absolute no-go in other offices. However, when I will have an important meeting, I will combine this vest in a more classical way with white blouse and black pants. Even though, we do not have a dresscode, I want to be dressed accordingly in order to be taken seriously. I just finished this vest, but am already loving it and want to wear it all the time. Currently, I have a lot of outfit ideas in my head and I am a little surprised how versatile this vest is. How about you? Do you have a dresscode at your job or you can wear whatever you feel like? You can find even more me-made outfits at the Me-Made-Mittwoch blog.

17. März 2015

Neu genäht und verliebt in lange Westen
New make and in love with long vests

In letzter Zeit sind mir immer öfter Outfits mit langen Westen auf Modeblogs aufgefallen. Und innerhalb kürzester Zeit war ich davon überzeugt, dass ich auch unbedingt so eine Weste in meinem Kleiderschrank brauche. Vor allem hat mir gefallen, dass man so eine Weste, obwohl doch sehr klassisch, ganz unterschiedlich von lässig bis elegant kombinieren. Dazu ist sie auch etwas bequemer als ein klassischer Blazer, da man durch die fehlenden Ärmel etwas mehr Armfreiheit hat. Passender Stoff und ein passender Schnitt waren schnell gefunden. Kein Wunder bei meinem großen Stoff- und Schnittfundus gefunden. Was haltet ihr von dem Trend der langen Westen? Lately I have noticed many outfits containing long vests on fashion blogs and I was quickly convinced that I also need such a long vest in my wardrobe. What I especially like about this trendy piece is that it can be differently combined from casual to chic. In addition, it is more comfortable than a classical blazer as one has a little more freedom to move due to the missing sleeves. Luckily, I found the perfect fabric and pattern in my huge stash. What do you think about this trend of long vests?
Schnitt/pattern: Den passenden Schnitt für meine Traumweste habe ich mit Nr. 111 aus der Burdastyle von April 2013 gefunden. I found the perfect pattern in #111 from the April 2013 issue of Burdastyle.

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Recht schwierig, der Schnitt hat 3,5 Punkte von Burdastyle bekommen. Auch wenn die Ärmel fehlen, so ist die Weste doch nicht einfacher zu nähen als ein Blazer mit Reverskragen. Relatively difficult, Burdastyle gave the pattern a 3,5 points rating. Even though the sleeves are missing, this vest pattern is not any easier than sewing a regular blazer with lapel collar.
Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Da ich nur 1 m des Wollstoffes hatte, musste ich etwas Zuschnitttetris spielen. Wer genau hinsieht wird vielleicht merken, dass das Seitenteil eine leicht andere Schattierung hat, da ich dieses quer zum Fadenlauf zu schneiden musste. Insgesamt habe ich 2 Wochenenden an der Weste gearbeitet, also zusammen etwa 15 Stunden. The cutting took longer than usual as I only had 1 m of this wool fabric. If you pay close attention to the side panels, you might notice some shading, which results from cutting them transverse to the grain line. Altogether it took 2 weekends to finish the vests, which results in a total of approx. 15 hours.

Kosten/costs: Den Wollstoff habe ich reduziert bei Karstadt gekauft für 8 €/m. Leider habe ich nur 1 m von diesem schönen Stoff gekauft, so dass ich die Weste etwas rausquetschen musste, aber so konnte ich wenigstens meinen Stoffvorrat weiter verkleinern. Das schwarze Viskose-Futter stammt aus meinen Vorrat und hat ca. 5 €/m gekostet. Der Knopf ist ein Einzelstück aus meinem riesigen Knopffundus. Insgesamt hat die Weste mich also 13 € gekostet. I got the wool fabric for 8 €/m at Karstadt. Unfortunately, I only bought 1 m, which meant that I had to squeeze the vest out of it, but at least I got to reduce my fabric stash that way. The black rayon lining was from my stash and cost approx. 5 €/m. The button is a single piece from my huge button stash. In total, the vest cost me around 13 €.
Schnittmodifikation/pattern modification: Die einzige kleine Änderung, die ich vorgenommen habe, ist die Paspeltaschen wegzulassen um schneller fertig zu werden. Hinten rutscht der Kragen etwas hoch, was daran liegt, dass der Kragen dort zu eng. Das scheint eine Burda-Krankheit zu sein, die ich schon bei mehreren Reverskragen beobachten konnte. Falls ich die Weste noch einmal nähen sollte, würde ich den auf jeden Fall anpassen. The only small change that I made, was to leave off the piped pockets solely out of laziness. The collar in the back has a tendency to pull up, which is caused by a too tight collar, which seems to be a Burda defect as I have noticed it before with their lapel collars. If I were to make this vest again, I would modify the collar accordingly.
Fazit/conclusion: Die Weste sieht angezogen noch sehr viel schöner aus, als auf den Fotos. Deshalb gibt es zum morgigen Me-Made-Mittwoch auch gleich Tragefotos. Ich bin ganz verliebt in das Endresultat und glücklich, dass die Weste genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im meinem Kopf habe ich schon ganz viele Outfitideen und so werdet ihr sie sicher in nächster Zeit öfter zu sehen bekommen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob man mehrere lange Westen benötigt, würde aber auch nicht ausschließen, dass ich noch mal eine nähe. The vest looks even better in person than on these pictures. That's why I will show some outfit pictures already for tomorrow's Me-Made-Mittwoch. I'm in love with this vest, especially as it turned out exactly as I imagined. There are already several outfit in my head and thus you will get to see it more often in the near future. I'm not sure that one needs more than one long vest, but I'm not going to rule out that I will not sew this pattern again.

[Verlinkt beim Creadienstag] 

11. März 2015

Me-Made-Mittwoch 11. März 2015 - Streifen gehen immer
Me-Made-Outfit March 11, 2015 - Stripes always work

                                            
Mantel/coat: selbstgenäht Schnitt 111 Burdastyle November 2014, hier gebloggt/ 
me-made pattern no. 111 Burdastyle November 2014, blogged here
Rock/skirt: selbstgenäht Schnitt 130 Burda Dezember 2013, hier gebloggt/  
me-made pattern 130 Burda December 2013, blogged here
Pullover/sweater: Mango
Tasche/bag: Zara
Stiefeletten/booties: Ash (2nd Hand)
Endlich ist es warm genug, dass ich meinen Mantel auch morgens drüber werfen kann ohne zu frieren. Ansonsten finde ich die momentane Übergangszeit etwas schwierig, was die Kleiderwahl betrifft. Für die bewährten Kombinationen des Winters ist es bereits zu warm. Und auch wenn ich schon große Lust auf meine Frühlingskleidung habe, so scheitert es doch oft daran, dass ich sie nicht für das noch kalte Wetter tauglich machen kann. Der Marinelook des Streifenrocks erinnert mich schon ein bisschen an den Sommer, auch wenn ich ihn noch mit Pullover und Strumpfhose kombinieren muss. Geht es euch auch so? Was sind eure Tricks um die Frühlingskleidung jetzt schon tragen zu können? Noch mehr Me-Made-Outfits zwischen Winter und Frühling gibt es heute wieder beim Me-Made-Mittwoch zu sehen.

4. März 2015

Me-Made-Mittwoch 04. März 2015 - Farbiger Protest
Me-Made-Outfit March, 4 2015 - Colourful Protest

                                            
Rock/skirt: selbstgenäht Schnitt 106 Burdastyle Mai 2012/ 
me-made pattern no. 106 Burdastyle May 2012
Pullover/sweater: Zara
Tasche/bag: Liebeskind
Stiefeletten/booties: Lazzarini

Winter und Schnee sind ja ganz schön im Dezember, so um Weihnachten rum, aber jetzt reicht es auch langsam mal wieder. Um den Winter zu trotzen und als Vorfreude auf den Frühling, trage ich heute ein extra-farbiges Outfit. Für diesen Job kam natürlich nur meine florale Farbexplosion in Form eines Rockes in Frage. Auch meine Nähpläne drehen sich im Moment nur um den Frühling, auch wenn es wohl noch ein bisschen dauert, bis ich meine Frühlingsgarderobe wirklich tragen kann. Und was macht ihr um gegen den Winter zu protestieren? Habt ihr schon angefangen für den Frühling zu nähen? Mehr Winter- und vielleicht auch andere Protestoutfits gibt es heute wieder beim Me-Made-Mittwoch.

3. März 2015

Behind the Seams: Rückblick Februar 2015
Behind the Seams: Review February 2015

Der Februar ist wie im Flug vergangen, das liegt wohl vor allem daran, dass ich im Februar viel unterwegs war. Ein bisschen zum Nähen bin ich auch gekommen, allerdings komme ich zur Zeit gefühlt nur sehr langsam voran, dabei habe ich doch noch so viele Ideen, die genäht werden wollen. Geht euch ja mit Sicherheit nicht anders. Genäht habe ich den Rock mit Münzdruck, für den es auch eine Anleitung für die Konstruktion des Formbundes gab. Im Februar konnte ich auch endlich den mintfarbenen Mantel fertignähen, den ich bereits Anfang Januar begonnen habe. Hier einmal der Zwischenstand und dann der fertige Mantel.
Auch im Februar habe ich wieder am Me-Made-Mittwoch teilgenommen und die folgenden Outfits gezeigt, einfach auf das jeweilige Bild klicken und ihr gelangt zum dazugehörigen Blogpost.
Im meinem Leben neben dem Nähen, war ich im Februar viel auf Reisen. Mitte des Monats ging es für eine Geschäftsreise wieder nach Nordfrankreich. Solche Geschäftsreisen machen immer viel Spaß und sorgen für eine willkommene Abwechslung zum normalen Büroalltag und dann wird man in Frankreich ja auch immer mit sehr leckerem Essen verköstigt. Trotzdem habe ich mich wieder auf den Heimflug gefreut, denn anstrengend ist es am Ende ja schon. Danach habe ich ein verlängertes Wochenende in Salzburg verbracht. Wir hatten wunderbares Wetter und konnten so einiges von dieser schönen Stadt sehen. Meine Reisetipps habe ich hier für euch zusammengeschrieben.
Im Februar bin ich ganz ohne Stoffeinkauf ausgekommen. Meine Stoffstatistik für 2015 zeigt bis jetzt einen Stoffverbrauch von 5 m und nur 3 neue Meter Stoff wurden eingekauft. Somit ist mein Stoffvorrat in diesem Jahr um 2 m geschrumpft, nicht viel, aber immerhin. Auch im Februar habe ich einige interessante Links für euch gesammelt:

  •  Das teure Marken nicht unbedingt besser hergestellt werden, als Billigmarken, haben wir sicher alle schon geahnt. Die Doku "Edelmarken zum Hungerlohn" bestätigt das leider. Da entscheiden wir doch lieber selber über die Arbeitsbedingungen und nähen unsere Mode einfach selber, oder?
  • Findet ihr auch, dass Kleidung immer mehr an Wert verliert und leider auch immer weniger wertgeschätzt wird? Diese Berechnung, bei der der Arbeitsaufwand für ein Hemd im Mittelalter in die heutige Zeit umgerechnet wird, bestätigt das leider. Denn sonst würde eben dieses Hemd 3.500 $ kosten. Das macht auf jeden Fall nachdenklich.
  • Im Februar schien sich auf vielen Blogs alles um die Spring Essentials, also eine Capsule Wardrobe für den Frühling, zu drehen. Den Anfang könnt ihr bei ellepuls nachlesen, sowie der Plan für die Termine auf anderen Blogs. Ich finde es sehr spannend den Weg zur persönlichen Capsule Wardrobe auf den utnerschiedlichen Blogs zu verfolgen, denn jeder hat einen ganz eigenen Ansatz. Da bekommt man richtig Lust sich eine eigene Capsule Wardrobe zusammenzustellen.
  • Im Rahmen der Spring Essentials hat gegenwindundglitzerkram einen praktischen Nähplaner entwickelt, den ihr hier als PDF downloaden könnt.
 Und wie war euer Februar?