13. Juli 2015

Behind the Seams - Juni Rückblick
Behind the Seams - June Review

Anfang Juli habe ich erst einmal meinen Sommerurlaub in Südfrankreich genossen. Da musste mein Monatsrückblick von Juni etwas warten. Damit ich im Urlaub auch genug zum Anziehen habe, habe ich im Juni auf die Schnelle noch einige sommerliche Teile genäht. Das vom geblümten Sack in ein tragbares Sommerkleid verwandelte Kleid kennt ihr ja schon. Zusätzlich ist im Juni noch ein luftiges Sommerkleid, ein Rock aus Vichykaro (das passende Crop Top ist auch schon fast fertig) und ein schulterfreies Top entstanden. Details zu den einzelnen Nähprojekten gibt es dann demnächst hier.
Auch im Juni gab es wieder einige Outfits mit neuem und schon etwas älterem Selbstgenähten zu sehen. Am Anfang des Monats waren die Outfits noch recht sommerlich, am Ende musste dann sogar der Regenschirm rausgeholt werden. Aber zum Glück ist der Sommer ja wieder zurückgekehrt. Einfach auf die Bilder klicken um zu dem jeweiligen Outfit-Post zu gelangen.
Mein Leben neben der Nähmaschine habe ich Anfang des Monats vor allem am Wasser verbracht. Da durfte der passende Lesestoff natürlich nicht fehlen. Das Buch Todschick - Edle Labels, billige Mode unmenschlich produziert* von Gisela Burckhardt kann ich wirklich empfehlen. Auch wenn man schon so einiges über die Modeindustrie weiß, so macht es doch sehr betroffen es noch mal alles im Detail zu lesen. Ein Buch, das einen zum Nachdenken anregt und einen den eigenen Konsum überdenken lässt. Eine günstigere, gebrauchte Version gibt es übrigens hier bei booklooker.de - der Flohmarkt für Bücher* zu kaufen.  Außerdem habe ich mich noch zu einer 60 km Radtour entlang des Bocklradwegs überreden lassen. Das war ganz schön anstrengend, aber ich war schon stolz darauf durchgehalten zu haben, auch wenn mein Hintern noch eine Woche später wehtat. Was den Stoffeinkauf betrifft, so habe ich mich im Juni eher zurückgehalten. Nur dem Spitzenstoff mit Blumenmuster von Autfizz.de konnte ich nicht widerstehen. Somit sind 1,5 m neuer Stoff in meinen Stoffschrank gewandert. Dank meiner Produktivität im Juni wurden aber auch 5,5 m vernäht, so dass mein Stoffvorrat in diesem Jahr bis jetzt um 5,5 m angewachsen ist.
Hier noch meine gesammelten Links des vergangenen Monats:
  • DariaDaria sicherlich eine der wenigen Modebloggerinnen und die einzige, die ich kenne, die sich auch Gedanken über die Nachhaltigkeit ihres Kleiderschranks macht, hat die spannende Frage gestellt, wie viel Kleidung wir eigentlich brauchen. Nicht ganz einfach zu beantworten, aber interessant zu lesen. Kennt ihr übrigens gute Blogs über nachhaltige Mode, die ihr mit mir teilen wollt?
  • Welche Frau kennt das Gefühl nicht? Man steht vor einem vollen Kleiderschrank und hat doch nichts anzuziehen. Für dieses Problem hat Into Mind ein hilfreiches Tool zur Diagnose des eigenen Kleiderschrank-Dilemmas entwickelt.
  • Habt ihr euch schon mal gefragt, wie das Leben eines Vollzeit Mode-Bloggers so aussieht? Die Serie "Fashion Bloggers" aus Australien kann diese Frage zumindest teilweise beantworten. Schade finde ich, dass die interessanten Fragen, wie verdienen sie ihr Geld oder wie können sie sich die ganzen Designerartikel leisten, nicht beantwortet werden.
  • Wenn ihr genauso gerne wie ich im Sommer viel Zeit am See verbringt, dann kommt für euch das Tutorial für eine Picknick-Decke von Sew DIY wie gerufen. Ich bin auch schon auf der Suche nach dem passenden Stoff, denn so eine Decke fehlt mir noch.
  • Der Film "Dior und ich" scheint sich wirklich für Modeliebhaber zu lohnen. Constanze von Nahtzugabe hat zu dem Film eine Rezension geschrieben, durch die ich noch mehr Lust bekommen habe, ihn zu sehen. Ich werde wohl in die nächste Großstadt fahren müssen, da er bei mir nicht gezeigt wird, aber anscheinend ist er es wert.


*Affiliate

Kommentare:

  1. So schöne Outfits hast du wieder gezeigt! Richtig schick! Ich werde mich gleich mal durch deine Links klicken, danke für die Tipps ;)

    Liebe Grüße, Jessica

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank Jessica! Ich hoffe, du findest die Links hilfreich :)

      Liebe Grüße
      Julia

      Löschen
  2. Nachhaltigkeit & Konsumkritik ist ein Thema, was mich auch schon eine Weile umtreibt. In Bezug auf die Kleidungsindustrie wird es mittlerweile ja häufiger thematisiert, im Zusammenhang mit Selbstgemachtem finde ich das Thema aber noch unterrepräsentiert. Meine Stoffstatistik zeigt dieses Jahr auch schon wieder ein großes Plus auf, obwohl ich doch weniger kaufen wollte... irgendwie muss ich meine Gedanken dazu mal in Ruhe ordnen & zur Tastatur bringen.

    Viele Grüße, Frau Lotterfix

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Frau Lotterfix, vielen Dank für deinen interessanten Kommentar! Ich mache mir auch immer mehr Gedanken, was Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Selbstgemachten betrifft. Mittlerweile kaufe ich kaum noch Kleidung, dafür aber viel mehr Stoff, was ja auch irgendwie kontraproduktiv ist, vor allem da man bei Stoff ja noch weniger über die Herkunft weiß. Ich bin gespannt deine Gedanken zu diesem Thema zu lesen :)

      Liebe Grüße
      Julia

      Löschen