9. August 2015

Behind the Seams - Juli Rückblick
Behind the Seams - July review

Bei mir herrscht zur Zeit akute Blog- und Nähunlust. Eigentlich kein Wunder, denn bei dem schönen Sommerwetter verbringt man schließlich die Zeit viel lieber draußen als am Computer oder der Nähmaschine. Geht es euch gerade auch so? Jetzt aber schnell zum Juli Rückblick, bevor der August auch noch vorbei ist. 

Im Juli wurde wegen meinem Sommerurlaub nur sehr wenig genäht. Eigentlich ist nur das Crop Top aus Vichykaro fertig geworden und angefangen hatte ich das sogar noch im Juni. Auch im Juli habe ich beim Me-Made-Mittwoch teilgenommen und die folgenden 3 Outfits gezeigt.
Ansonsten war der Juli von meinem Urlaub in Südfrankreich geprägt.  Hier ein paar Urlaubserinnerungen. Die Bilder sind in Collioure entstanden, ein schnuckeliger Küstenort, den man unbedingt mal gesehen haben muss. Anfang Juli kam dann auch das langersehnte Stoffpaket vom Stoffwechsel an. Den weiß-rot gemusterten Stoff habe ich mittlerweile zu einem Rock verarbeitet, den ich euch nächste Woche hier zeigen werde.
Hier noch meine im Juli gesammelten Links:
  • In der Nähblogsphäre ist eine lebhafte Diskussion über Kopf- versus Herznähen entstanden, also Kleidung, die perfekt in den eigenen Alltag passt und Kleidung, die man vor allem näht, weil man Lust darauf hat. Die Diskussion könnt ihr bei Sewing Galaxy sowie La Couseuse verfolgen. Was ist eure Meinung? Ich glaube, bei mir ist es so eine Mischung aus Herz und Kopf, denn ich überlege mir mittlerweile sehr genau, wann, wo und in welcher Kombination ich welches Kleidungsstück tragen möchte. Trotzdem nähe ich Kleidung, auf die ich Lust habe. Von langweiligen Basics halte ich mich immer noch fern, auch wenn ich die sicher viel tragen würde.
  • Melly Sews hat die 9 Dinge gesammelt, die Nähnerds machen und die sonst keiner versteht. Findet ihr euch bei jedem einzelnen Punkt wieder?
  • Aufgefallen ist mir auch das TED Video "Wearing nothing new" von Jessi Arrington, ein unterhaltsames Plädoyer für Second Hand Kleidung.

Kommentare:

  1. Ja, den schönen Sommer dieses Jahr soll man ja auch genießen und sich viel draußen aufhalten.
    Ich nähe zwar, aber in kleinen Etappen; normalerweise mag ich das gar nicht und nähe lieber in einem Rutsch. Aber zur Zeit kann ich das Nähgut, wenn ich ein Stück daran gearbeitet habe, zugunsten des schönen Wetters auch erst mal wieder liegenlassen.
    Nach wie vor nähe ich für mich Sachen, von denen ich meine, dass ich sie brauche und von denen ich mir erhoffe, dass sie mir stehen. Da schreckt es mich auch nicht, wenn es nur ein langweiliges Basic ist. Ich freue mich dann halt über einen schönen Stoff oder eine tolle Farbe, oder ein nettes Detail für das Basic. Und dann habe ich ja noch die Tochter, für die ich ab und zu Sachen nähen kann, die ich für mich nie nähen würde. Ich finde es zwar anstrengender, für andere, als für mich selbst zu nähen, aber wenn ich es mache, mache ich es auch gern.
    LG von Susanne

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    1. Danke für deinen Kommentar Susanne! Ich nähe auch lieber in einem Rutsch, aber manchmal sind kleine Etappen besser als gar nichts. Ich finde es gut, dass du auch schöne Basics für dich nähst, bei mir reicht da oft die Motivation und Disziplin nicht aus.

      Liebe Grüße
      Julia

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  2. @Sujuti
    @allen
    mir ist aufgefallen,dass manche sie fast schon entschuldigen,wenn die Kleidungsstücke,die sie nähe/genäht haben wenig anspruch haben und alltäglich sind. aber mal erlich, wir nähen doch für uns selbst und für unser alltägliches leben und nicht für fotoshootings:-)
    ich finde, die basic haben auch ihre dasein berechtigung und können auch gezeigt werden.

    Susanne, was bei dir auf grund des guten wetter liegen bleibt- ist bei mir genau umgekehrt.wenn es plötzlich kalt wird und regnet, kann ich einfach nicht sommerkleidung nähen. oder wenn es warm wird, kann ich nicht jacketts, mäntel und festere hosen nähen. ich packe sie dann in die kartons weg wie mein aktuelles projekt, das 1 jahr auf die vollendung warten musste:-)

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    1. Hallo Sewing Galaxy,

      es muss sich wirklich keiner dafür schämen, wenn er Basics oder eher einfache Kleidungsstücke näht. Ich bewundere es sogar, wenn jemand so diszipliniert ist. Bei mir selber reicht meist die Disziplin nicht aus, auch wenn man Basics am Ende sehr viel öfter trägt.

      Liebe Grüße
      Julia

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