31. Januar 2017

Gemeinsame Stoffdiät 2017

Hallo, ich heiße Julia und ich bin stoffsüchtig... so oder so ähnlich würde wohl mein Begrüßungssatz, in der von Küstensocke ins Leben gerufenen Selbsthilfegruppe zur Stoffdiät 2017 lauten. Zu viele Schnitte, Knöpfe etc. besitze ich zudem auch noch. Die Massen an Nähzeug, die ich so horte, wurden mir erst so richtig bewusst, als ich für meinen Umzug nach Berlin packen musste. Zwar hatte ich vorher schon einige Stoffe aussortiert und weggeben sowie Nähhefte bei ebay verscherbelt, aber am Ende brauchte ich für mein Nähzimmer mit Abstand die meisten Umzugkartons. Da ich mich durch den Umzug räumlich verkleinert habe, besitze ich jetzt kein eigenes Nähzimmer mehr. Alles muss in eine Ecke im Wohnzimmer passen. Momentan ist für die Unterbringung auch nur ein großes Expedit-Regal (das 5x5) geplant, aber in dieses kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht alles verstauen. Was mit Sicherheit auch daran liegt, dass 3 der 5 Reihen mit Zeitschriftensammlern und Ordnern gefüllt sind. Jahrelanges Schnittmuster sammeln und Burda abonnieren erfordert eben seinen Tribut. Ziel ist es daher in 2017 auch ordentlich in diesen Bereichen abzubauen. Der erste Schritt ist gemacht und das Burda Abonnement gekündigt. Außerdem habe ich auch kaum noch Nähzeitschriften eingekauft, seit ich meine Schnitte vermehrt selber konstruiere. In meinem Knopfvorrat befinden sich viele schöne Glasknöpfe, ich hatte da mal so einen Sammeltick. Diese Knöpfe verwende ich aber eigentlich nicht für meine Nähprojekte, stattdessen kaufe ich meist die einfachen Plastikknöpfe, die deutlich stabiler sind. Hier muss auf jeden Fall auch einiges aussortiert und getauscht/verkauft werden. Gibt es Interessenten dafür?

Collective fabric diet 2017

 Hi, my name is Julia and I am a fabric addict... that would probably be my introduction to the self help group that Küstensocke has started for the fabric diet of 2017. Besides masses of fabric, I also own too many sewing magazines, buttons etc. I finally became aware of the huge amounts that I'm hoarding, when I was packing for my move to Berlin. Even though, I had given away many fabrics and sold plenty of sewing magazines on ebay, I still needed the largest amount of cartons for my sewing room. As I have downsized through the move, I do not own a proper sewing room anymore but now have only a corner in my living room at my disposal. One large Expedit shelf (the 5x5) should be housing all of my sewing stuff...in theory, but the space is not enough to fit everything. The main problem probably is that 3 of the 5 rows are taken over by sewing magazines and folders. Years of collecting sewing patterns and magazines has pais its tribute. Thus, I would like to also diet in these departments. The first step has been taken and I have cancelled my burdastyle subscription. As I'm continuously creating more of my patterns myself, I have also bought less and less sewing magazines during the last couple of months. In addition, I own large quantities of beautiful but unused glass buttons. I used to collect them but am usually using the regular more sturdy plastic buttons instead. I certainly have to sort through them and give away the ones that I'm not using. Any takers?
Den Großteil meiner Webstoffe habe ich auf Pappen gerollt und in 3 Kästen meines Regals untergebracht. Das sieht schöner aus und man kann die Stoff leichter hin- und herbewegen, ohne dass sie die Form verlieren. Und unten könnt ihr den unansehlichen Rest sehen. In der Plastikbox befinden sich Stoffe, die ich für Probeteile aussortiert habe. Ein kompletter Umzugskarton ist zudem mit meinen Jersey- und Strickstoffen gefüllt. Dann gibt es noch den Stapel an Webstoffen, den ich bei bestem Willen nicht mehr im Regal unterbringen kann. Hier haben sich vor allem dicke Mantel- und Jackenstoffe angesammelt. Das heißt, ich muss im Winter mal einen ordentlichen Zahn zu legen um mindestens 2 von diesen Stoffen zu verarbeiten.

Most of my woven fabrics have been rolled on cardboard and fit in 3 of the cubicles of my shelf. I think it looks better that way and makes it easier to move the fabric around. Below you can see my mountain of shame. The plastic container is filled with fabrics for muslins. One of the cartons is filled with my jersey and knit fabrics. And then there is the pile of woven fabrics that I couldn't fit into the shelf anymore. It's mainly thick jacket and coat fabrics. Looks like I will have to sew several of them for winter time to diminish this pile.
Da ich im Gegensatz zu Küstensocke, die harten Zahlen und Fakten brauche um mir so richtig bewusst zu werden, wie viel ich habe, habe ich wieder alle Stoffe eingescannt, vermessen und zusammengezählt. Denn so im Regal und in den Kisten verstaut, finde ich, sieht es gar nicht nach so viel aus. Weit gefehlt, wenn ich mich nicht verrechnet habe, besitze ich ganze 128 m verteilt auf 74 Stoffe. Um wieder einen Überblick zu haben und da für mich mein digitaler Stoffvorrat, den ich überall mitnehmen kann, im letzten Jahr sehr geholfen hat, habe ich die Seite mit meinem Stoffvorrat auch wieder aktualisiert. Dem Tipp von Küstensocke einen unveröffentlichten Post mit einer Auflistung über alle Stoffeinkäufe und vernähten Stoffe zu machen, bin ich gefolgt. Ihr könnt das Ergebnis immer aktuell auf der rechten Seite in meiner Stoffstatistik sehen. Wie ihr sehen könnt, konnte ich auch im aktuellen Jahr den schönen Stoffen nicht ganz widerstehen und so sind doch einige neue Meter hinzugekommen. Zur Zeit nähe ich viele schnelle Basics und Musterteile für meine Schnitte, daher sollte einiges in nächster Zeit wieder abgebaut werden. Zu genau auf bestimmte Nähprojekte festlegen möchte ich mich jetzt noch nicht, da ich im letzten Jahr gemerkt habe, dass gerade die Spontaneinfälle viel und gerne getragen wurden.

In contrast to Küstensocke, I need hard facts and figures to be aware of the whole extent of my fabric addiction. Therefore, I have scanned, measured and counted all of my fabrics. It doesn't seem to be that much when looking at the shelves and cartons, but it is actually 128 m split into 74 fabrics. In order to keep an overview of everything that I own, I have updated my digital fabric stash. In addition, I will keep track of every meter bought and sewn with my fabric statistics that you can find on the right side. As you can see, I have not been able to resist all the pretty fabrics and have already added some new meters to my stash. I'm currently sewing many quick basics and samples for my pattern, which should lead to a rather quick reduction of my stash. However, I do not want to plan too detailled when it comes to sewing projects as last year the spontaneous projects got the most wear.
Eine Nulldiät wie im letzten Jahr werde ich erst gar nicht versuchen. Dieses Jahr würde es mir noch viel schwerer fallen mit der Versuchung des Maybachufers um die Ecke und das eine oder andere vorzeigbare Probeteil für meine Schnitte muss ich schließlich auch nähen. Da möchte ich nicht am Stoff sparen. Deshalb ist mein primäres Ziel, dass mein Stoffvorrat in diesem Jahr nicht zunimmt. Schön wäre es auch, wenn meine ganzen Nähutensilien in das große Expedit-Regal passen würden. Diese Ziele lassen sich jetzt alle schlecht greifen, deshalb lege ich mich doch auf ein meßbareres Ziel fest; ich möchte jeden Monat 1,5 m Stoff abbauen, das wären dann bis zum Ende des 18 Meter. Das müsste doch eigentlich machbar sein, oder?

Kurz vor Schluss, reihe ich mich noch bei den anderen Stoffsüchtigen ein und ich drücke uns allen die Daumen, dass wir unsere Ziele auch erreichen ;)

I will certainly not attempt to buy no fabric at all as I have done last year. This year it would be even more difficult for myself as I'm now way too close to the famous fabric market at the Maybachufer in Berlin. In addition, I will need to sew presentable samples of my patterns and will not skimp here on beautiful fabrics. My primary goal for 2017 is to not increase my fabric stash. It would be nice if everything fits into the large Expedit shelf at the end of the year. As these goals are not very measurable, I will try my hand at a more precise one. I will attempt to decrease my stash every month by 1.5 m, which would result in a decrease of 18 m until the end of the year. That should be doable, right?

25. Januar 2017

Träume...


 ... nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum ...


Wer kennt nicht diese Art von Sprüchen, aber wie oft leben wir wirklich danach? Seit kurzem kann ich sagen, dass ich das wirklich mache (oder es zumindest versuche) und das ist auch der Hauptgrund für meine Abwesenheit hier in den letzten Monaten. Aber lasst uns ein paar Monate zurückspulen... damals habe ich als Marketing Managerin für den französischen Markt für eine Firma in Bayern gearbeitet. Ich hatte einen sicheren Job, einen tollen Freundeskreis aufgebaut und auch meine Kollegen waren supernett. Eigentlich hatte ich alles, was man sich nur wünschen kann, und doch war ich unzufrieden. Unzufrieden, da der Job für mich keine Herausforderung mehr war, und weil ich mich immer öfter gefragt habe "war das jetzt schon alles?". Ich wusste einfach, dass ich nicht den Rest meines Lebens (oder die nächsten Jahre) in einer bayerischen Kleinstadt verbringen wollte. Allerdings haben mich auch keine anderen Stellenanzeigen so richtig angesprochen. Ein verlängertes Wochenende in Berlin hat mir endlich Klarheit verschafft und ich wusste, hier willst du hin. Und ein bisschen was von diesem Berliner Start-up Geist ist auch auf mich übergesprungen, denn ich habe endlich den Mut aufgebracht, das zu verwirklichen, wovon ich eigentlich schon lange geträumt habe - meine Leidenschaft fürs Nähen zu meinem Job zu machen und ich habe vor kurzem den Sprung ins kalte Wasser gewagt und meine eigene kleine Firma gegründet habe.

Noch arbeite ich in Teilzeit im Marketing, aber mein Traum wäre natürlich, dass mein liebstes Hobby, Do IT Yourself in all seinen Formen, einmal mein Vollzeitjob ist. Als gelernte Schneiderin hat sich bei mir schon immer viel ums Selbermachen gedreht. Das in der Ausbildung erworbene Wissen habe ich dann noch mit einem Studium in Textil- und Bekleidungsmanagement vervollständigt. In den letzten Jahren habe ich mein bekleidungstechnisches Wissen vor allem in der Modeindustrie eingesetzt, erst im Kreativeinkauf und zuletzt im Marketing. Sewionista.com ist für mich eine Möglichkeit, mein gesammeltes Wissen an euch weiterzugeben, als auch neue Kreativtechniken auszuprobieren und mit euch teilen.

Und mein Fazit? Trotz aller Zweifel und Hindernisse, die sich immer mal in den Weg schieben, bereue ich nicht, diesen Schritt gegangen zu sein. Hey, und wenn Plan A nicht funktioniert, gibt es ja immer noch Plan B-Z... ;) Ich hoffe, ihr begleitet mich auch auf dieser Abenteuerreise und ich bin gespannt zu hören, was ihr darüber denkt!

P.S.: Ich bin noch auf der Suche nach Schnitttestern - wenn ihr also Lust habt meine Schnitte zu testen, könnt ihr mich gerne unter sewionista@gmail.com anschreiben.


Dreams...


...don't dream your life, live your dreams... 


Who doesn't know this kind of saying? But how often do we actually follow this advice and live our dreams? As of late, I can really say that I'm really living according to my dreams (or at least trying to) and this is also the main reason for the radio silence here for the last couple of months. But let's start at the beginning. A couple of months ago I was working as a marketing manager for the French market in Bavaria. I had a secure job, a great circle of friends and also my co-workers were great. I had everything that one could wish for, but still I was dissatisfied. Dissatisfied because my job was no real challenge anymore and I kept on asking myself whether this is it? I just knew that I did not want to spend the rest of my life (or the next couple of years) in a small town in Bavaria. I started looking for new job offerings but none really spoke to me. A prolonged weekend in Berlin finally made it clear to me what I wanted to do with my life and that there was no other place I wanted to live at. And I also got caught a little by the Berlin start-up spirit and finally had the courage to realize what I had been dreaming of for a long time - to turn my passion for sewing into my job and I recently took the plunge and started my own small company. 

Up to now, I'm still working part-time in marketing, but my dream is to turn my passion for DIY of all kind into my full-time job. As a trained dressmaker, my life has always resolved around creating things myself. I rounded the knowledge that I acquired during the dressmaking apprenticeship off with a study course in Textile and Clothing Management. During the last couple of years, I have used this knowledge within the fashion industry - first in creative buying and lately in marketing. Sewionista.com is for me a possibility to pass my knowledge on to you and try out new creative techniques that I will share with you as well.

My conclusion? Even though I had a lot of doubts and the one or other obstacle to overcome, it was the right choice for me. And if plan A doesn't work out, there is still plan B-Z, right? I hope you will also enjoy to accompany me on this adventure and I'm curious to know what you think about it.

P.S.: I'm still looking for pattern testers - if you are interested in testing my patterns, shoot me a mail at sewionista@gmail.com.

21. Januar 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank 1.1

Nach dem UFO-Abbau im letzen Jahr, hat sich Yvonne von Yvonet auch in diesem Jahr wieder eine tolle Aktion einfallen lassen. Dieses Jahr dreht sich alles um die Inspiration von internationalen Laufstegen, die dann jede nach eigenen Wünschen für den eigenen Kleiderschrank umsetzt. Mit Monika von Wollix und Stoffix hat Yvonne dieses Jahr handfeste Unterstützung bei der Organisation bekommen. Danke euch beiden für das Organisieren dieser schönen Aktion!

From runway to closet


After last year's UFO diminution, Yvonne of Yvonet has come up with another great action for the sewing community. This year it's all about taking inspiration from international runways and turning them into wearable garments for the closet. Monika from Wollix and Stoffix will help her this year with the organization. Thank you to both for organizing such a great action!
Eigentlich wollte ich die erste Runde wegen Zeitmangel ausfallen lassen und im ersten Moment ist mir auch keine Laufsteg-Inspiration eingefallen, die ich unbedingt in meinem Kleiderschrank hängen haben möchte. Inspiriert von den vielen Ideen der anderen Teilnehmer, habe ich dann doch angefangen zu recherchieren, was die Mode für Frühjahr/Sommer 2017 so hergibt. Bei dieser Recherche bin ich dann irgendwann bei der Kollektion von Marissa Webb gelandet und es hatten mir nicht 1 oder 2, sondern gleich 3 Teile so richtig angetan, die ich am liebsten gleich morgen tragen würde. Für diejenigen, denen diese Designerin nichts sagt; Marissa Webb war lange Zeit Designerin bei J.Crew und hat sich erst vor kurzem mit ihrer eigenen Linie selbstständig gemacht. Ihre modernen aber tragbaren Designs sind mir seitdem schon öfter auf Modeblogs wie Wendy's Lookbook oder Atlantic-Pacific aufgefallen. Wie ihr oben sehen könnt, sind mir bei ihrer Kollektion ein Rock mit Rüschen, ein leichter Trenchcoat in hellrosa und eine Bikerjacke mit Schößchen ins Auge gestochen. Der Rock vereint durch die Rüschen und das kleine Vichykaro gleich 2 ganz große Trends für 2017. Besonders die Kombi mit der coolen Lederjacke hat es mir angetan, so ist er sowohl für den Sommer als auch für den Herbst geeignet. Für dieses tolle Teil müsste ich aber erst einmal Stoff kaufen, bei dem breiten Angebot an Vichykaro-Stoffen, sollte das aber recht einfach sein. Wer schon einmal einen Blick auf mein Pinterest-Board mit Ideen für meine Frühlingsmode geworfen hat, dem ist sicher aufgefallen, dass es da von rosa Trenchcoats nur so wimmelt. Ich brauche also eindeutig so ein Teil so schnell wie möglich in meinem Kleiderschrank! An der Version von Marissa Webb gefällt mir, dass er schön leicht fällt und nicht so steif ist. Hier fehlt mir aber noch der perfekte Stoff und ich bin auch noch am hin und her überlegen, welchen Schnitt ich dafür verwenden soll.

At first, I had considered to not take part in the first round as I'm quite busy at the moment  and could not think of a designer piece that I absolutely need in my closet right away. Inspired by the many ideas of the other participants, I started looking through the spring/summer 2017 trends for ideas. During this research, I came across the collection of Marissa Webb and instantly liked 3 of her pieces and would actually love to wear them right away. For those of you that don't know this designer; Marissa Webb has been a designer at J.Crew for a long time and only recently started creating her own line. Since then I have noticed her modern but very wearable clothing on fashion blogs such as Wendy's Lookbook and Atlantic-Pacific. As you can see, I have fallen for a gingham skirt with ruffles, a light pink trenchcoat and a biker jacket with peplum. The skirt contains 2 of 2017's major trends through the ruffles and small gingham. I especially like the styling with a cool leather jacket, as it takes this skirt from summer to fall. For this piece I'm only lacking the right fabric but it shouldn't be too big of a problem to find it with the wide offer of gingham fabrics. If you have looked at my Pinterest board for fashion inspiration for spring, you will have noticed the recurrence of light pink trenchcoat. I certainly need one asap in my closet! I like about Marissa Webb's version that it is very loose and not too structured and stiff. For this project I need to find the perfect fabric and I'm also torn about which pattern to use.
Am Ende ist meine Wahl aber natürlich auf die Bikerjacke mit doppeltem Schößchen gefallen. Hat euch jetzt nicht wirklich überrascht bei meiner Bikerjackenliebe (siehe hier, hier, hier und hier), oder? Ausschlaggebend war jedoch, dass ich den passenden Stoff bereits vorrätig habe. Den Schnitt für die Jacke möchte ich gerne selber konstruieren, die Grundform dürfte nicht so schwierig sein, aber bei den doppelten Rüschen muss ich sicherlich etwas experimentieren, bis ich die richtige Form habe. Leider konnte ich auch keine Rückenansicht der Jacke finden, so dass ich nicht weiß, wie weit die Rüschen reichen. Entweder nur bis zur Teilungsnaht wie im Vorderteil oder über das ganze Rückenteil. Wahrscheinlich werde ich etwas rumprobieren bis ich mich für eine Version entscheide. Was meint ihr?

It's probably not very surprising for you that I finally decided for the biker jacket with double peplum, since I have already proven my love for biker jackets here, here, here and here. Decisive has also been that I already have the matching fabric in my stash. I plan on creating the pattern for this jacket myself. The basic shape should not be too much of problem, but the double ruffle will certainly need some experimenting to get the shape right. Unfortunately, I could not find a back view of this jacket and thus do not know how the ruffle looks in the back. Therefore, I will have to decide whether I want it to only reach the dividing seam as in the front or fill out the whole back. It might take some trial and error to come to this decision. What do you think?

Hier ist der weitere Verlauf dieser Aktion:
  • es sind 6 Durchgänge geplant, die im Zweimonatsrhythmus stattfinden
  • in jeder Runde wird es drei Treffen geben
  • am 15. und Letzten des ersten Monats soll sich alles um die Planung drehen,
    am Letzten des zweiten Monats wird das fertige Kleidungsstück präsentiert.
    Das sind alle geplanten Termine im Überblick:
    1.  15.01. / 31.01. / 28.02.
    2.  15.03. / 31.03. / 30.04.
    3.  15.05. / 31.05. / 30.06.
    4.  15.07. / 31.07. / 31.08.
    5.  15.09. / 30.09. / 31.10.
    6.  15.11. / 30.11. / 31.12.

18. Januar 2017

Schloß Köpenick, Berlin - Aber bitte mit Schal...

                                         
Strickkleid/knit dress: selbstgenäht Schnitt 122 Burda November 2012, hier gebloggt/
me-made pattern 122 Burda November 2012, blogged here
Hut/hat: C&A
Gürtel/belt: Mango
Schal/scarf: 2nd Hand
Tasche/bag: Zara
Stiefeletten/booties: Lazzarini
Nagellack/nailpolish: Essie "Bordeaux"

Oft sind die Outfits, die auf den Laufstegen gezeigt werden, wenn man mal ehrlich ist, ziemlich weit von der Realität entfernt. Ab und an findet man aber auch Stylingtipps, die man für seine eigenen Outfits gut verwenden kann. Die Idee einen Schal über ein Kleid oder Mantel zu gürten, stammt aus der Burberry Herbst/Winter Kollektion von 2014. Seitdem habe ich dieses Styling besonders gerne im Winter getragen, denn es hält erstaunlich warm. Das schwarze Strickkleid ziehe ich immer wieder gerne an, da es wahnsinnig bequem und unkompliziert ist. Nur für sich, finde ich, es jedoch etwas langweilig. Zum Glück ist es aber ein absolutes Kombiwunder, wie das heutige als auch die früheren Outfits beweisen. Ich bin gespannt, welche anderen Dauerbrenner heute beim Me-Made-Mittwoch gezeigt werden.

Apropos Laufsteg, habt ihr schon die neue Aktion "Vom Laufsteg in den Kleiderschrank" von Yvonet und Monika gesehen? Eigentlich wollte ich die 1. Runde ja auslassen, wegen Zeitmangel, aber die bereits versammelten Ideen stecken einfach an und so arbeite ich bereits an meinem ersten Post dafür. Seit ihr auch dabei oder bei welchen anderen Aktionen macht ihr dieses Jahr mit? Es gibt einfach wieder viel zu viele tolle Aktionen, als das man da noch den Überblick behalten könnte. 

Castle Köpenick, Berlin - Put a scarf on...


Most outfits shown on the runway, let's be honest, are not made for everyday life. However, every once in a while one can glimpse an outfit idea that can be used to spice up everyday clothing. The idea to belt a scarf on top of a dress or coat was taken from Burberry's fall/winter 2014 collection. Since then, I have worn this styling numerous times, especially during winter time as it actually keeps quite warm. The black knit dress has quickly become a staple in my wardrobe as it is really comfortable and easy to wear. By itself, I find it quite boring, but fortunately it can be easily styled as today's and past outfits show.




11. Januar 2017

Rückblick auf 2016 & mein Lieblingsstück

Nach langer Zeit bin ich endlich mal wieder beim Me-Made-Mittwoch dabei. Der erste Termin im neuen Jahr ist traditionell dem Lieblingsstück des vergangenen Jahres gewidmet. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, was die Lieblingsteile der anderen Teilnehmer sind und zu reflektieren, was einem besonders gut gelungen ist. Bevor ich dazu komme, hier noch eine kleine Zusammenfassung der in 2016 genähten Teile:
  • Oberteile: 10 (2 ungebloggt)
  • Röcke: 2 (beide ungebloggt)
  • Kleider: 5 (2 ungebloggt)
  • Jacken: 3
  • Mantel: 1 (ungebloggt)
Mit 21 Teilen ist genauso viel entstanden wie 2015, nur habe ich deutlich weniger Teile im letzten Jahr auch auf dem Blog gezeigt. Das möchte ich für 2017 auf jeden Fall ändern und wieder mehr und regelmäßiger bloggen. Auch fehlt es mir zur Zeit an schönen Hosen, die keine Jeans sind. Da sollte ich möglichst bald für Nachschub sorgen, da ich auch 2016 keine einzige genäht habe.

In den vorigen Jahren hat sich immer recht klar ein absolutes Lieblingsteil herauskristallisiert, siehe 2015, 2014 und 2013. Für 2016 gab es dagegen nicht so einen herausstechenden Favoriten, stattdessen hat eine ganze Kategorie mein Herz erorbert: Blusen. Ich meine hier nicht die klassichen Blusen mit Kragen und Manschette, sondern die gemäßigtere, kragenlose Variante. Im letzten Jahr habe ich 3 Varianten dieser Art von Bluse genäht und jedes Mal, wenn ich einen "Ich habe nichts zum Anziehen"-Moment hatte, habe ich zu einer von ihnen gegriffen. Denn in diesen Blusen fühle ich mich einfach immer gut angezogen, ohne auf Bequemlichkeit verzichten zu müssen. Zum Glück bleiben auch in 2017 solche Blusen, vor allem mit ausgefallenen Ärmelvarianten, absolut im Trend und so wird auch in diesem Jahr sicher die eine oder andere Version meinen Kleiderschrank bereichern.


Im letzten Jahr bin ich meinem eigenen Stil wieder ein Stück näher gekommen und so war keines von den 2016 genähten Kleidungsstücken ein Flop. 2015 gab es dagegen noch 3 Teile, die mehr im Schrank hingen als angezogen wurden. Ich hoffe, dass ich auch 2017 nur Teile nähe, die auch oft und gerne getragen werden. In 2016 waren es vor allem die spontanen Nähprojekte, die zu echten Dauerbrennern wurden, und so werde ich versuchen mich auch in diesem Jahr nicht vorab zu sehr festzulegen, sondern offen für spontane Ideen zu sein. Denn wenn man ein Teil am liebsten gleich tragen würde, ist das doch ein Garant für Erfolg, oder?

Am Anfang des Jahres hatte ich mir ja eine strenge Diät auferlegt, was den Stoffkauf betrifft. Die ersten 7 Monate habe ich es auch geschafft diese eisern durchzuhalten, aber dann konnte ich der Versuchung doch nicht mehr widerstehen. Vernäht habe ich insgesamt 28 m, was eigentlich eine ganze Menge ist. Allerdings habe ich es trotz anfänglicher Stoffdiät geschafft, sage und schreibe 27 m neuen Stoff zu kaufen. So habe ich so gut wie nichts abgebaut mit gerade mal 1 m und sogar mehr wieder angesammelt, als in den Jahren zuvor. Das ist wohl der typische Jojo-Effekt bei jeder Diät; wenn man sich etwas zu sehr verbietet, schlägt man am Ende besonders über die Strenge. Trotzdem möchte ich 2017 weiter versuchen meinen Stoffvorrat zu verkleinern, statt ihn immer weiter wachsen zu lassen. Vielleicht probiere ich es mit einer gemäßigteren Methode, wie der 10:1 Regel von Küstensocke. Pro 10 m vernähten Stoff, darf 1 m neu gekauft werden. Da mein Stoffverbrauch jedoch deutlich unter dem von Küstensocke liegt, würde bei mir eine 4:1 Regel wohl eher passen. Probiert ihr auch 2017 euren Vorrat zu verkleinern? Und welche Methode funktioniert für euch hierbei am besten?